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SUP und Zelten- geht das?

Aktualisiert: 10. Juli 2020

Passt unser Camping-Equipment auf zwei Paddle-Boards?


Wie Ihr sicher schon festgestellt habt, verbringen wir gerne Zeit auf dem Wasser. Die Ruhr haben wir schon in verschiedenen (geliehenen) Booten bei kleineren oder größeren Touren befahren. In der letzten Zeit sind wir aber immer mehr mit unseren SUP’s unterwegs gewesen und haben uns gefragt, ob es nicht möglich wäre auch mit dem SUP eine Mehrtagestour zu machen. Und bevor wir uns zu viele Gedanken darüber machen, haben wir einfach beschlossen es zu testen…


Zeit zu Packen!


Im Gegensatz zu den meisten Booten bietet ein SUP nur einen recht überschaubaren Stauraum – deswegen wollten wir unser Gepäck auch ein wenig „rationalisieren“. Ja, ich sage „wollten“, da es noch ein paar wichtige und wesentliche Punkte zu klären gab…Zum Beispiel die Frage der Unterkunft: im Boot oder zu Fuß ist normalerweise unser Zelt dabei - Schlafsack und Iso-Matte will man natürlich auch nicht missen. Eine platzsparende Alternative wäre eine Hängematte mit Moskitonetz (integriert oder separat). Da wir hier aber noch nicht über die passende Ausrüstung verfügen, wird es halt erstmal auf die platzintensivere Variante (Zelt) hinauslaufen.


So, schlafen wäre für den Moment geklärt. Was braucht man neben ein paar Wechselklamotten noch? Was zu essen und zu trinken. Mein Ansatz war für eine Übernachtung einfach eine Kleinigkeit vorzukochen und kalt zu essen – allerdings hatte ich da wohl die Rechnung ohne Anna gemacht. Das Kochen auf dem Camping-Kocher stellt für sie schon einen Teil der „Flucht aus dem Alltag“ dar – also schnell umgeplant und Camping-Kocher sowie Kochgeschirr eingepackt.

Auf geht's!


Mit zwei großen, wasserdichten Säcken wird es auf dem SUP schon deutlich enger als sonst. Ein wenig Respekt hatten wir auch vor dem Zusatzgewicht – einmal 10kg und einmal sogar 15kg. Alleine die 6l Wasser, das Zelt und unser Kochgeschirr sind schon ganz ordentlich in’s Gewicht gefallen. Nach ein paar Paddel-Zügen hatten wir uns aber auch daran gewöhnt.



Angekommen!

Nach ein paar Stunden hatten wir auch schon unseren kleinen „secret place“, den wir für die Übernachtung in’s Auge gefasst hatten, erreicht. So konnten wir noch ein wenig schwimmen, in Ruhe das Zelt aufbauen und kochen. An so einem Ort den Sonnenuntergang und auch noch den nächsten Sonnenaufgang zu bestaunen ist schon etwas ganz Besonderes.





Der zweite Tag


Am nächsten Tag noch schnell aufgeräumt – ein paar Kids hatten einen Bierkasten stehen lassen – und weiter ging’s. Unsere ca. 4-stündige Tour haben wir noch das ein oder andere Mal unterbrochen – mal um eine Runde zu schwimmen, mal um ein Bier mit ein paar Jungs am Ufer zu trinken, die bei ihrer geplanten Mehrtageswanderung schlichtweg an der Ruhr versackt sind. Die eigentliche Challenge bestand am zweiten Tag darin sich nach einem Bier – okay, es waren vielleicht doch ein paar mehr – wieder loszureißen und weiterzupaddeln.




Die Strecke ist übrigens besonders toll, da man an den Wehren meist Bootsrutschen hat und SUP oder Boot somit nicht tragen muss. Wir hatten auch schon mit dem Gedanken gespielt die letzte Bootsrutsche kurz vor unserem Ziel einfach mal mit dem SUP hinabzufahren. Mit dem Kajak hatten wir das ja schon gemacht - was war also naheliegender? Meine Gedanken auf den letzten 100m vor der Bootsrutsche kreisten darum, wo ich nochmal anlegen könnte um das Gepäck abzuladen und die Finne abzumontieren. Da hatte ich aber wiederrum die Rechnung ohne Anna gemacht, die ein gutes Stück vor mir war und schnurstracks auf die Bootsrutsche zufuhr – mit Gepäck und Finne. Und da sie es problemlos gemeistert hat, musste ich wohl oder übel hinterher. Bei mir lief es nicht ganz so reibungslos, weswegen ich mich am Anleger dann doch nochmal umziehen musste.


Was sagen wir zur Stand-Up-Paddle Challenge?


Unser Fazit ist, dass Mehrtagesausflüge mit dem SUP durchaus möglich sind. Allerdings muss man hier noch mehr als bei einer Bootstour auf Gewicht und Volumen des Gepäcks achten. Wir wollen beim nächsten Mal jedenfalls die Hängematten-Variante (mit Moskitonetz und Tarp als Regenschutz) testen. Außerdem könnte man ja sogar noch auf die Hängematten verzichten – eine super Isomatte hätte man mit dem SUP ja schon dabei.





Unser Equipment

Hier geht's zu Annas Paddle Board













Hier geht's zu Bastis Paddle Board










Unser Seesack:




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"Das Leben ist zu kurz, um es auf dem Sofa zu verbringen!"

Wir haben festgestellt, dass Mikroabenteuer und Challenges vor jeder Haustür warten. Die Kunst liegt darin sich darauf einzulassen und über seinen Schatten zu springen.

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